Fröbel in Graz gefunden

Foto: Ausstellungsankündigung „Fröbel neu denken“

Das Fröbelmobil der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis war in Graz eingeladen die Ausstellung „fröbel neu denken“ im Museum der Wahrnehmung mitzugestalten.

Schon bei der ersten Stadtbesichtigung fanden wir mitten in der Stadt ein Bauwerk, dass uns sofort an Friedrich Fröbel und seine Erbsarbeiten erinnerte, die Murinsel. Mitten im stark strömenden Fluss Murr schwimmt diese moderne Insel. Die extravagante Stahlkonstruktion des US-amerikanischen Architekten Vito Acconci wurde anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2003 als neuer Treffpunkt gebaut. Die Konstruktion könnte der alten Erbsentechnik entlehnt sein: gleichschenklige Dreiecke sind aneinandergereiht und ergeben die Form. Erbsen und Holzstäbchen wären hervorragend geeignet schnell und statisch stabil ein Modell davon bauen.

Foto: Fröbelsche „Erbsarbeit“ in Graz – die Murinsel

Das Fröbelmobil der Jugendkunstschule in Schweina gibt es seit 2012. Damit bekennt sich die Kunstschule zu den Ideen Friedrich Fröbels. Dieser gilt als Vater des Kindergartens und Wegbereiter der modernen Pädagogik. Im Fröbelort Schweina gründete der Visionär Fröbel 1852 die weltweit erste Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen.

Fröbel machte das Spielen zum Zentrum seines Erziehungskonzeptes: „Das Spiel ist der höchste Ausdruck menschlicher Entwicklung … es ist nicht trivial, vielmehr hochwichtig und von tiefster Bedeutung.“  Das Anliegen des Fröbelmobils ist es, in der gemeinsamen spielerischen Auseinandersetzung Fröbels Grundideen kennenzulernen und mit viel Freude und Experimentierlust weiterzugeben.

So sind im Laufe der Zeit viele praktische, kreative und moderne Umsetzungen basierend auf Fröbels Beschäftigungen entstanden. So bauen wir mit Erbsen und spielen mit Licht und Schatten. Faltungen hüpfen bei uns um die Wette und Prickelarbeiten erreichen ungeahnte Größen. … solches und vieles mehr machen Lust auf die Ideen, die dahinterstehen.

Foto: FröbelMobil im Einsatz im Park vor dem MUWA

In der Ausstellung in Graz wurde die Fröbelsche Beschäftigung des „Papier Flechtens“ als Thema gewählt. Immer wieder tritt die Frage auf, wie Fröbel zu so einfachen und reduzierten Formen gekommen ist – und letztlich damit ja auch ein Vorreiter für die Kunst der Moderne Anfang des 20. Jahrhunderts wurde. Die Schau spürt nach.

Dafür werden historische Flechtarbeiten der Absolventinnen der Kindergärtnerinnenausbildung, zurückgehend bis 1890, gezeigt: Faszinierend filigrane und von überzeugend einfacher Schönheit geprägte Werke. Diese lagern ansonsten im Pestalozzi-Fröbel-Archiv in Berlin; Frau Dr. Bettina Reimers hat sie nach Graz gebracht und dabei betont, dass es die Examensarbeiten von erwachsenen jungen Frauen sind, die damit ihr Können vorstellten. Demgegenüber stehen die Arbeiten von Kindern und Jugendlichen, die mit dem FröbelMobil und in der Jugendkunstschule in den letzten Monaten entstanden sind. Als Kunstschule näherten wir uns dieser Auseinandersetzung auf gestalterisch künstlerischer Ebene. Bewusst wird mit Recyclingmaterialien gearbeitet. So entstanden Arbeiten aus Restepapieren oder Zeitungspapier, das sich durch Farbe und Leim zu experimentellen Webmaterial wandelte. Auch Werke auf ungewöhnlichen Webrahmen, wie Drahtgeflecht, Altholz oder Fahrradfelgen werden gezeigt. Und großformatige Ergebnisse entstanden in Gruppenarbeiten.

Alle Werke geben die inspirierende Freude am Selbsttun, am gemeinsamen Entstehen-lassen und Ausprobieren wieder. Die Lust, gleich selbst loszulegen kann man schon direkt im Museum umsetzen: „flechten to go“ – Flechtobjekte aus gesammelten Klopapierrollen mit verschieden farbigen Papierstreifen.

Foto: Blick in die Ausstellung „fröbel neu denken“

Das passt gut ins Museum der Wahrnehmung (MUWA), in dem man selbst viel ausprobieren kann: in einem alten achteckigen Badehaus von 1906 ist seit 1996 eine moderne Ausstellung mit Galeriebetrieb. Es ist ein Ort für multisensorische Erfahrung – irritierend und paradox, verwirrend und vergnüglich zugleich: In den Installationen wird Wahrnehmung als Prozess individueller und gemeinschaftlicher Inszenierung von Wirklichkeit erlebbar.

Ebenso wie die Angebote, die wir in mehreren Workshops u.a. mit begeisterten Familien, Kindergarten- und Hortkindern durchgeführt haben. Denn auch dort gelang es, dass die Webarbeiten spielerisch ihre Gestalt ändern und die Wahrnehmung herausfordern. Wir haben mit Getränkekartons geflochten und es entstanden durch Farbe einzigartige Drucke.

Papierwebarbeiten verwandelten wir zu Kreiseln und staunten beim Drehen über die Veränderung von Form und Farbe.

Foto: Diese Kreisel der Kindergartenkinder konnten besonders sausen.

Ausstellung bis 23. August 2024 im MUWA-Graz.

Kunstschulfest am 8. Juni

Kommt herein und summt hinaus

… wie gefräßige Raupen könnt ihr Kunstideen verwirklichen und vielleicht entpuppt sich ja daraus ein schillernder Schmetterling? 

Zum Thema „Wunderwelt Insekten“ warten vielfältige und inspirierende Mitmachaktionen, Ausstellung und der Kunst-Automat. Alle Werkstätten stellen sich vor. Auch das neue Kursprogramm für das Schuljahr 24/25 ist da und ihr könnt die Kursleiter*innen persönlich kennenlernen. Für einen gemütlichen Nachmittag stehen Limo, Kuchen und Kaffee bereit. Wir freuen uns auf Euch!

13-18 Uhr

Bunte Frühlingswiesen zu Fröbels Geburtstag

Ein Fest für die ganze Familie!

Am 21. April wird die Kinder- und Jugendkunstschule des Wartburgkreises ein besonderes Ereignis feiern – und zwar ein Geburtstagsfest und jeder kann kommen! Dieses außergewöhnliche Fest wird im Kunstschulhaus in der Salzunger Straße 6 im Bad Liebensteiner Ortsteil Schweina von 14 bis 17 Uhr stattfinden.

Was steht auf dem Programm? Nun, es ist der 242. Geburtstag eines Mannes, dem Schweina und die ganze Welt viel zu verdanken haben: Friedrich Fröbel. Bekannt vor allem als Erfinder des Kindergartens, hat er auch in vielen anderen Bereichen Großes geleistet – von seiner Rolle als Reformpädagoge und Schulmann bis hin zu seinem Einfluss auf die moderne Kunst und die Frauen-Emanzipation.

Bea Berthold, Projektleiterin an der Kunstschule, und Sylvia Volkmar vom FRÖBELmobil sind derzeit damit beschäftigt, diesen besonderen Tag vorzubereiten. Sie haben zahlreiche kreative Ideen und Überraschungen geplant. “Wir wollen die Freude und Begeisterung, die wir als Kunstschul-Dozenten am Fröbeln haben, an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergeben”, erklären sie, denn “Fröbels Geburtstag bietet dafür einen idealen Anlass.”

Seit Jahren beschäftigen sich die Dozenten und Mitarbeiter der Kunstschule intensiv mit Fröbels Erbe aus künstlerischer, ästhetischer und handwerklicher Sicht. “Wir greifen immer wieder auf ausgewählte Beschäftigungen zurück, weil sie eine wunderbare Basis bieten, aus der viel entstehen kann. Besonders reizvoll ist Fröbels spielerischer Ansatz. Es gibt noch so viel zu entdecken, wir haben die Möglichkeiten längst nicht ausgeschöpft.”

Am Nachmittag des 21. April wird das Café im Erdgeschoss der Kunstschule in ein Fröbel-Café verwandelt. Die Akteure laden ein, die eigene bunte Frühlingswiese zu gestalten. Durch Falten und Flechten aus Papier und Wolle werden farbenfrohe Blüten entstehen, die sogar auf ihren Stängeln wippen. “Manche Mama und mancher Papa erinnert sich vielleicht nicht mehr, wie Flechten ging, ganz zu schweigen vom Falten einer Blüte oder eines Schmetterlings”, bemerkt Bea Berthold schmunzelnd. “Wir zeigen es ihnen gerne.” Die blühenden Wiesen können im Anschluß mit nach Hause genommen werden. Natürlich stehen Kaffee und Kuchen auch bereit und für die Kinder gibt es selbstverständlich Kakao und Limo.

Es wird also ein Tag voller kreativer Aktivitäten, Gedankenaustausch und ehrender Erinnerungen an den großen Friedrich Fröbel. Die Kunstschul-Mitarbeiter freuen sich auf viele Gäste und ein volles Haus.

Blumenwiese
Abb. Frühlingswiesen erblühen lassen.

Die Jugendkunstschule gestaltet mit Schüler*innen aus Eisenach Kostüme und Bühnenbild!

Beim großen Kooperationsprojekt vom Landestheater Eisenach zur Kinderoper “Brundibár” wirken unsere Künstlerinnen Ulrike Kraus und Elza Artamontzeva mit. Sie leiten die Workshops mit Schüler*innen für das Bühnenbild und die Kostüme. Aber noch ist sehr viel offen, auch um den Kindern größtmögliche kreative Freiheit zu gewähren.

Schattentheater

Die bevorstehende Aufführung von Hans Krásas Kinderoper “Brundibár” am Landestheater Eisenach von den Schülern der Musikschule “Johann Sebastian Bach” Eisenach, wird als bedeutendes theaterpädagogisches Kooperationsprojekt gefeiert. Das Stück, das Gemeinschaft, Solidarität, Mut und Zusammenhalt thematisiert, erzählt die Geschichte der Geschwister Aninka und Pepícek, die für ihre kranke Mutter Milch kaufen wollen, jedoch von Brundibár am Marktplatz vertrieben werden. Gemeinsam mit anderen Kindern und drei Tieren schmieden sie einen Plan. Das Werk wurde 1938 komponiert und während des Zweiten Weltkriegs zunächst heimlich in einem jüdischen Kinderhaus in Prag uraufgeführt. Nach der Deportation des Komponisten nach Theresienstadt wurde es dort mit Kindern des Lagers einstudiert.

Zeitungsartikel in der Südthüringer Zeitung vom 07.03.2024

Das Projekt, das von Kindern für Kinder konzipiert ist, soll auch Erwachsene ansprechen und zur Diskussion über die Geschichte anregen. Die Beteiligten sind sich einig, dass noch viel Arbeit bis zur Premiere am 15. Mai bevorsteht, aber sie sind zuversichtlich, dass es ein erfolgreiches Projekt wird.

Hinter den Kulissen mit Bühnenmeister Lutz Kretschmer

Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Gymnasiums, der Georgenschule und der Jakobschule aus Eisenach hatten kürzlich die Gelegenheit, erstmals einen Blick hinter die Kulissen des Landestheaters zu werfen, begleitet von Bühnenmeister Lutz Kretschmer. Parallel dazu fand das erste Treffen aller Verantwortlichen für das Großprojekt statt, bei dem beschlossen wurde, dass die Schüler nicht nur singen und musizieren, sondern auch aktiv an der Ausstattung des Stücks mitwirken werden. Dramaturg Moritz von Schurer betonte die Herausforderungen, die sich daraus ergaben, darunter die Suche nach Mitwirkenden und die Sicherstellung der Finanzierung. Leiterin des Jungen Schauspiels und Regisseurin des Stücks Esther Jurkiewicz hob hervor, dass das Projekt größer geworden sei als ursprünglich geplant und betonte die Notwendigkeit intensiver Kommunikation und Zusammenarbeit. Leiterin der Musikschule Sylvia Löchner berichtete von den laufenden Gesangsproben für Chor und Solisten sowie von der Schaffung eines eigenen Kammerorchesters für das Stück. Trotz der Beteiligung von Schülern betonte Lisa Störr die Unterstützung durch Profis wie die Musiker und Musikerinnen der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.

Die finanzielle Unterstützung des Projekts durch die Wartburg-Sparkasse sowie die Bereitstellung von Landesmitteln durch die Kulturagenten wurden besonders gewürdigt.

Interview des Wartburgradios

Workshop Porträtzeichnen

Mit Zeichenkohle nach echtem Modell

Porträt-Skizze mit Zeichenkohle vom Maler Sascha Karschner

Im Tages-Workshop Porträtzeichnen konnten allgemeingültige anatomische Grundlagen und Proportionen erlernt werden, wie sie auszumessen sind und wie sie mit Zeichenkohle dreidimensional wiedergegeben werden können. Das Angebot war für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, denn der kursleitende Zeichner und Maler Sascha Karschner aus Eisenach: „In der Regel arbeite ich so, dass ich erst einmal eine kleine Einführung und Demonstration gebe. Danach zeichnen die Teilnehmenden selbst und ich gehe von einem zum anderen. Dabei sehe ich recht schnell wo Stärken und Schwächen sind und kann dann sehr individuell darauf eingehen.“

Die perfekte Bewerbungsmappe für Kunstschulen

Wer sich an einer Kunsthochschule oder Universität für ein Kunststudium bewerben möchte, hat mit der Vorbereitung oft mehr Stress, als es bei anderen Studiengängen der Fall ist. In den meisten Fällen möchte die Kunstschule schon vor Beginn des Studiums Einblicke in die künstlerischen Fähigkeiten der Bewerber erlangen.

Hierfür wird eine Bewerbungsmappe erstellt, die meist 20 bis 30 eigene, kreative Arbeiten enthält. Um in einem Gremium aus mehreren Dozenten mit seiner Mappe herauszustechen, sollte man sich zuvor genau mit den Anforderungen der Uni und den eigenen Möglichkeiten auseinandersetzen und so früh wie möglich mit der Erstellung einer hochwertigen Kunstmappe beginnen.

Die ideale Vorbereitung für dein Kunststudium

Wer sich für ein Kunststudium entscheidet, kann im Laufe des Lebens deutlich von den praktischen und theoretischen Kreativkenntnissen profitieren. Ob du nach dem Studium als freier Künstler arbeitest, als Designer in eine Agentur eintrittst oder deine didaktischen Fähigkeiten im Lehramt an Schüler weitergibst, ist dir selbst überlassen.

Je nach Universität gibt es bestimmte Voraussetzungen, die du für dein Kunststudium mitbringen solltest; neben einem generellen Interesse an Kunst, welches du sicherlich hast, wollen die Dozenten und Prüfer mit Abgabe einer eigenen Mappe bereits vor Studienbeginn sehen, dass du schon einmal einen Stift in der Hand gehalten hast und dich künstlerisch mit unterschiedlichen Themen und Materialien auseinandersetzen kannst.

Kunst- und Malkurse für kleine Picassos

“Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man ein Künstler bleibt, wenn man größer wird.” Schon Pablo Picasso hat mit diesem Satz erkannt, dass die Kreativität und die Fantasie eines Menschen vor allem im jungen Kindesalter stark ausgeprägt ist und maßgeblich zur persönlichen Entfaltung beiträgt.

Ob ein Individuum im weiteren Lebenslauf künstlerisch aktiv bleibt, ist nicht vorauszusehen. Trotzdem kann das Interesse an Kunst und Kreativität durch die Förderung junger Menschen begünstigt werden. Malkurse für Kinder sind beispielsweise das ideale Hobby, um neben der Grundschule kreativ an neuen Aufgaben zu arbeiten.

Kindergeburtstag in der Kunstschule feiern

Dein Kind hat bald Geburtstag und es möchte seinen Kindergeburtstag mal auf ganz besondere Art und Weise feiern? Dann feiert den Kindergeburtstag doch mal in der Kunstschule Wak. Je nach Wunsch werden dem Kind unterschiedliche Themen angeboten. Dabei kann das Geburtstagskind mit seinen Freunden das komplette Kreativangebot nutzen. Ob Malen, Zeichnen, Gestalten, Basteln oder Formen die Möglichkeiten, einen unvergesslichen Kindergeburtstag zu erleben, sind riesig.

Schalom. Jüdisches Leben in Thüringen

Drei Schulen gehen auf Spurensuche 2021 ist deutschlandweit das Gedenkjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“. In Thüringen sind es 900 Jahre, in denen jüdisches Leben gelebt wird. Hier in Südwestthüringen ist es für uns Anlaß mit vielen verschiedenen Schüler*innen auf Spurensuche in unseren Orten vor der Haustüre zu gehen.

Freiluftausstellung der Sommerakademie im Schlosspark Altenstein

Ein Schlosspark wird Freiluftatelier

Als Inspirationsquelle bietet das einmalige historische Parkensemble Altenstein bei Bad Liebenstein für alle Kunstbegeisterten ideale Voraussetzungen. Jedes Jahr im August verwandelt sich der ehemalige Sommersitz der Herzöge von Sachsen-Meiningen zum Freiluftatelier mit Workshopangeboten im Zeichnen und Skizzieren, Abstrakter Malerei und Aquarellieren sowie verschiedenen Drucktechniken.

Da geht die Post ab!

Sich Nachrichten zukommen zu lassen entspricht einem uralten Bedürfnis des Menschen.

Seit dem alten Ägypten sind Nachrichtenübermittlung überliefert. Ob zu Fuß oder zu Pferde, anfänglich war die Post nur Staatsbeamten und Militär vorbehalten. Für die Allgemeinheit wurde der Postverkehr ab 1520 möglich. Da sicherten straff organisierte Reiter- und Pferdewechsel eine schnellere und effizientere Nachrichtenübermittlung.

Kunst geht online – jetzt erst recht

Kein Kinderplappern auf den Fluren, kein abendliches Licht mehr in den Ateliers, vor einem Jahr hat der erste Lockdown auch die JugendKunstschule in Schweina hart getroffen. Gestrichene Kurse, stillgelegte Werkstätten, abgesagte Ferienangebote, Workshops Schulprojekte – Stillstand von einer Minute auf die andere. Neben angefangenen Arbeiten und abgebrochenen Projekten waren es vor allem die Kontakte zu den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die den Kursleiter*innen über Wochen, Monate oder sogar Jahre ans Herz gewachsen sind, welche auf der Strecke zu bleiben drohten.

Einzigartige Pokale für den Biathlon Weltcup in Oberhof

Erstmalig haben junge und kreative Sportler*innen aus der Region die Siegerpokale für die Athleten des Biathlon Weltcup in Oberhof selbst gestaltet. Mit diesen Pokalen entstand ein „Stück“ Oberhof zum Mitnehmen. Denn die verwendeten Materialien Schiefer und Fichte entstammen dem Abriss der Arena am Rennsteig in Oberhof. Die handwerkliche und künstlerische Gestaltung übernahmen 15 biathlonbegeisterte Kinder und Jugendliche des SV Medizin Bad Liebenstein unter der Leitung von Theresa und Josephine Beranek an der JugendKunstschule in Schweina. Den Startschuß für das gemeinsame Projekt des Weltcup-Oberhof e.V., SV Medizin Bad Liebenstein e.V. und der JugendKunstschule Wartburgkreis e.V. gab im September Kati Wilhelm.

Kati Wilhelm besucht die JugendKunstschule!

Ein besonderer Tag für uns…Kati Wilhelm hat einen Abstecher nach Schweina in die JugendKunstschule gemacht und ein gemeinsames Projekt zwischen dem SV Medizin Bad Liebenstein, der Oberhof WSRO Skisport GmbH und der JugendKunstschule eröffnet. Mit Kindern und Jugendlichen aus Bad Liebenstein werden in den nächsten Wochen 30 Pokale für den Biathlon Weltcup gefertigt. Ein tolles Projekt, wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und halten euch auf dem Laufenden.

Bodo Ramelow wird kreativ!

der Ministerpräsident von Thüringen besucht auf seiner Sommertour 2020 die Jugendkunstschule und legt in Schweina einen kreativen Zwischenstopp ein…das passiert nicht alle Tage. Und wie es so ist in einer kreativen Einrichtung, wird dort gemalt, gebaut, gezeichnet, gefaltet…und da wir in einem Fröbelort ansässig sind, stehen diese Beschäftigungen natürlich auch immer wieder im Zeichen des Reformpädagogen Friedrich Fröbel.